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SÜDAFRIKA: 9 FRAGEN ZUR WILDEN ODYSSEE


Lernen Sie unseren Motorrad-Guide François kennen, der uns mehr über seine neu erstellte Reiseroute in Südafrika erzählt.

1- Kannst du uns die neue Reiseroute näher erklären?

Diese neue Motorradtour durch Südafrika beginnt in der Nähe von Durban, an der Küste des Indischen Ozeans. Wir fahren Richtung Mosambik, wo wir direkt mit dem wilden Leben in Berührung kommen: St. Lucia, Hluhluwe Nationalpark und Pongola Reservat. Wir durchqueren Swasiland, ein interessantes, kleines Königreich und ein wahres Labyrinth aus Motorradpisten. Dann erreichen wir den Nordosten Südafrikas und die spektakulären Landschaften des Blyde River Canyons und des berühmten Kruger Nationalparks. Wir setzen unsere Rundreise fort, durchqueren erneut Swasiland und dann die Weiden der Midlands, die vor der Kulisse der gewaltigen Gebirgskette Drakensberge liegen. Es folgt die Auffahrt zum legendären Sani-Pass, dem Tor zum Königreich Lesotho und danach geht es zurück an die südafrikanische Küste, für eine wohlverdiente Abkühlung im Indischen Ozean.

2- Es gibt also Grenzübergänge auf dieser Motorradstrecke?

Ja, mehrere und zwar durch drei sehr unterschiedliche Länder. Wir durchqueren einen kleinen Teil des südlichen Afrikas, ein guter Einstieg für Offroad-Liebhaber. Wir durchqueren zweimal das Königreich Swasiland, eine ganz besondere Enklave, die so ganz anders ist, als das übrige Südafrika. Es herrscht eine sehr ländliche Atmosphäre und es bieten sich uns mit Nadelwäldern und Felsblöcken bedeckte Reliefs. Am Ende der Tour nehmen wir den Sani-Pass in Angriff, den einzigen Pass, der es uns erlaubt Lesotho durch die unwegsame Bergkette der Drakensberge zu erreichen. Wir überqueren den Grenzposten auf fast 3000 Meter Höhe, wo einem schließlich bewusst wird, was für eine unglaubliche Tour man seit dem ersten Tag in Durban hinter sich hat.

3- Was ist das Besondere an dieser Tour, verglichen mit der Motorradreise, die du für die Kapprovinz erstellt hast?

Ein großer Unterschied liegt in der Begegnung mit den wilden Tieren Afrikas. Wir sprechen nicht mehr von Wildreservaten, sondern von großen Nationalparks, darunter der Hluhluwe-Nationalpark und der Kruger-Nationalpark, die sicherlich zu den schönsten der Welt gehören. Die Kapprovinz ist ein besonderer Teil Südafrikas, geprägt von der Kolonialisierung und dem noch sehr präsenten niederländischen Erbe. Auf dieser zweiten Reise kommt viel mehr das Gefühl auf das wirkliche Afrika kennenzulernen und in Kontakt mit einer anderen Welt und anderen Kulturen zu kommen. Wir entdecken zum Beispiel die Kultur der Zulu, die historische Wiege des Landes. Auch die Grenzübergänge sind ein wirklicher Mehrwert. Wir erleben sozusagen mehrere Reisen in einer.

4- Es ist eine andere, eine authentischere Reise also?

Es ist eine Reise, die gelebt werden will! Es gibt zwar weniger „Postkarten-Motive", als sie um Kapstadt zu finden sind, aber der Blyde River Canyon und der Sani-Pass sind auch spektakulär. Bei dieser Tour geht es mehr um die Stimmung, Authentizität, um kleine Dörfer und Begegnungen mit den Menschen. Diese Motorradtour würde ich eher als Erlebnis und nicht als simple Reise bezeichnen. Wir tauchen in die echte "Wildnis" ein, wir gehen im Morgengrauen auf Safari und wir erleben die Big 5. Das alles macht diese Motorradreise zu etwas ganz Besonderem.

5- Und welche Art von Straßen sind zu erwarten?

Wie immer ist es eine Frage der Balance und wir haben eine schöne Mischung. Der Vorteil maßgeschneiderter Reisen ist, dass wir jede Etappe so gestalten können, dass sie zur Royal Enfield und zum Spirit von Vintage Rides passt. Auf der ganzen Reiseroute sind ungefähr 50 % Offroad-Pisten. Andere ähneln den Straßen unserer Tour durch die Kapprovinz. Es sind herrlich, breite Straßen, die sich gut fahren lassen. Andere sind isolierter und schwerer zugänglich, vor allem in Swasiland. Nicht selten wird das Gefühl aufkommen, man sei ganz allein auf der Welt. Ich will nicht alles verraten, aber manchmal fahren wir mit einem leichten Schauer im Rücken entlang der Pisten, dann reißen wir die Augen weit auf und merken, dass wir nicht allein sind.

6- Der Kruger-Nationalpark, wo zwei Nächte geplant sind, mag vielleicht etwas touristisch erscheinen. Welche Alternative gibt es auf der Reise?

Vor Ort haben wir viel recherchiert, wir haben verschiedene Optionen getestet und wir haben nach dem bestmöglichen Safari-Erlebnis für unsere Ansprüche gesucht. In dieser wilden Gegend dürfen wir kein Motorrad fahren, noch können wir in Lodges übernachten, die viel zu teuer sind. Mehrere private Reservate grenzen an den berühmten Park und die Tiere bewegen sich frei zwischen dem Kruger und diesen Reservaten. Sie stellen eine Art Erweiterung des Parks dar, wo man aber nicht selbst fahren darf. Jeeps sind limitiert, aber die Regeln sind weniger strikt. Die Guides sind echte Offroad-Piloten, sie wagen sich in den Busch, um den Tieren so nahe wie möglich zu kommen, ohne dass ein Dutzend Jeeps hinter ihnen warten.

Was jeder wissen muss, es handelt sich um eine Motorradtour, wie keine andere. Hier geht es um das ganz Besondere, eine große Expedition der außergewöhnlichen Art.

7- Welche Erfahrung hat dich auf dieser Reise ganz besonders geprägt?

Es waren viele. Die Big 5 bei Hluhluwe und natürlich im Kruger Nationalpark. Eine Nacht im Pongola Reservat, ein unglaublicher und fast unwirklich scheinender Ort. Das Treffen mit einer Gruppe von Kindern in Swasiland, die uns mit unserer Drohne spielen sahen. Sie fragten uns, ob wir das nächste Mal in ihr Dorf zurückkommen könnten, weil sonst nie jemand vorbeikommt. Der Mariepskop, ein Gipfelpass, den man mit dem Motorrad in der Nähe des Kruger Parks befahren kann, ein echtes Highlight. Der unglaubliche Ausblick auf der Spitze des Sani-Passes. Nachdem man eine Motorradtour in Ladakh gemacht hat, glaubt man es gäbe nichts Schöneres, aber man irrt sich.

8- Welches Niveau muss man für diese Motorradtour haben?

Es gibt keine besonders schwierigen Passagen auf der Strecke. Diese Route eignet sich für alle, aber besonders für ausdauernde Motorradfahrer, die das Abenteuer lieben. Nur die letzten Kilometer zum Sani-Pass sind etwas schwierig. Das hat mich ein wenig an bestimmte Streckenabschnitte auf unserer Reise im Mustang erinnert. Was jeder wissen muss, es handelt sich um eine Motorradtour, wie keine andere. Hier geht es um das ganz Besondere, eine große Expedition der außergewöhnlichen Art. Niemand sonst bietet diese Art von Reise an und fährt auf den Strecken, die wir nehmen, schon gar nicht mit einer Royal Enfield. 2800 Kilometer, 17 Tage, das ist ordentlich und würdig für eine richtige Expedition.

9- Hast du eine Anekdote für uns oder gab es einen Moment, wo du Schwierigkeiten hattest?

Wir hatten kaum Probleme mit der Mechanik. Einmal musste ich nur mitten im Nirgendwo zwischen Dundee und Notthingam Road die Lager wechseln. Wir standen am Straßenrand, als ich bemerkte, dass ich die nötigen Werkzeuge nicht dabei hatte. Ein Auto hielt an, es waren Inder, aus Durban die fürs Wochenende in dieser Region unterwegs waren. Der Mann, der aus Tamil Nadu stammte, versuchte uns mit einem Hammer zu helfen. Es dauerte ein bisschen, wir plauderten und schließlich machte das Paar ganz stolz über das indische Motorrad in Südafrika ein Selfie vor der Bullet. Sie konnten es kaum glauben! Wir auch nicht. Wir sind in gewisser Weise immer mit Indien verbunden.

Entdecken auch Sie Die wilde Odyssee, unsere neue Motorradreise durch Südafrika.


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