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ÜBERQUERUNG OBERER MUSTANG: EINE LEGENDÄRE TOUR IN NEPAL


Im April haben sich François, Josh und Sophie mit dem Motorrad auf den Weg in die Hauptstadt des ehemals verbotenen Königreichs Mustang, Lo-Manthang gemacht, um eine neue abenteuerliche Tour in Nepal zu planen.

Zwei Jahre zuvor hatten wir bereits mit unserem treuen Freund und herausragenden Tourguide von Vintage Rides Josh einen Road-Trip in Nepal erstellt. Als wir Kathmandu verlassen hatten, versprachen wir uns, dass wir nach Nepal zurückkehren würden, um uns einen ganz besonderen Traum zu erfüllen: zusammen zum Oberen Mustang und in die ehemalige Hauptstadt Lo-Manthang zu fahren, die auf 3.840 Metern Höhe auf einem riesigen, vom Wind gezeichneten trockenen Plateau liegt. Die alte Handelsroute zwischen Indien und Tibet, die hauptsächlich von Nomaden und ihren Yak-Karawanen genutzt wurde, ist heute dank einer befahrbaren Piste zugänglich. Die von den Dorfbewohnern lang erhoffte Straße verbindet die Region mit der Außenwelt. Während sich Bergsteiger eher darüber ärgern, gibt sie uns die Möglichkeit, dieses alte, sagenumwobene Königreich mit dem Motorrad zu entdecken. Unser Ziel: die Piste durch Mustang und ihre Beschaffenheit erkunden, um auf der Royal Enfield die Stadt Lo-Manthang zu erreichen. Die Strecke bietet sich uns und unseren Motorrädern förmlich an. Das Abenteuer kann also beginnen.

EIN UNVERGESSLICHES ABENTEUER IM LAND DES WINDES

Begleitet von einem Gefühl der Ungewissheit und der Aufregung verlassen wir drei Pokhara für eine zehntägige Motorradtour, ohne auf Unterstützung im Fall einer Panne zurückgreifen zu können. Wir werden umso mehr auf unsere Motorräder aufpassen, denn einmal gestartet, wird uns niemand mehr helfen können. Wie wird die Fahrt auf fast 4000 Metern ablaufen? Sind unsere Motorräder an das Gelände angepasst? Werden wir in Zukunft Gruppen nach oben führen können? Wir fahren an den Schluchten des Kali Gandaki Flusses entlang, die zu den tiefsten der Welt gehören und welche von den Bergen Annapurna (8.078m) und dem Dhaulagiri (8.172m) eingerahmt werden. Zu Beginn befinden wir uns Strecken, die wir auch auf unserer ersten Motorradtour in Nepal im Unteren Mustang entlang fahren. Wenige Kilometer nach Jomsom markiert das mittelalterliche Dorf Kagbeni die Grenze zum Oberen Mustang. Das atemberaubende Panorama war damals Geburtsort unserer abenteuerlichen Träume mit Josh. Der Zutritt zur zum Oberen Mustang war lange für Ausländer verboten und wird heute mit einer Sondergenehmigung zum abschreckenden Preis von 50 Dollar pro Tag reguliert, um die Region vor Massentourismus zu schützen.

HIMALAYA, FREUND UND FEIND ZUGLEICH

Von Verkehr kann man auf der Piste kaum sprechen. Lastwagen und Jeeps, denen wir begegnen, können wir an unseren Fingern abzählen. Mehrere Streckenabschnitte erweisen sich als recht schwierig, uneben, sandig oder sehr steil und stellen selbst die besten Motorradfahrer auf die Probe. Als der Wind am frühen Nachmittag auffrischt, werden wir mit Sand und Staub bedeckt, aber unsere Motorräder trotzen allen Widerständen. Für den Erlog unserer Reise gehören Solidarität und Freude an der Herausforderung unbedingt dazu. Wenn wir unseren Blick streifen lassen, springen uns die typischen Landschaften des alten Königreichs mit den spitzen, ocker- und goldfarbenen Felsen ins Augen. Unser Blick wandert über das endlose Panorama und in der Ferne entdecken wir einige Dörfer mit alten Klöstern, die über das Tal zu wachen scheinen. In einer rauen und feindlichen Landschaft, wie dieser schenkt jedes Lächeln eines Bewohners Zuversicht. Die Einwohner empfangen uns mit unfassbarer Großzügigkeit in ihren Lodges, arbeiten rund um die Uhr in ihren kleinen Küchen und verköstigen ihre Motorradgäste. Wir essen Dhal Bhat und probieren ein Glas Rakshi, ein lokaler Reisschnaps, der uns nach den Anstrengungen der letzten Tage wieder Kraft gibt und ein Lächeln in unser Gesicht zaubert.

LO-MANTHANG, HAUPTSTADT DES ALTEN KÖNIGREICHS LO

Lo-Manthang muss man sich verdienen! Nach einer fünftägigen Fahrt durch die Berge erreichen wir die legendäre buddhistische Festungsstadt am Ende der Welt. Die absolute Isolation und die schwierigen klimatischen Bedingungen erklären unter anderem warum die Stadt im Laufe der Geschichte Invasionen und Zerstörungen widerstehen konnte. Wir erkunden die Umgebung, wo sich viele Höhlenwohnungen in die beeindruckenden Felsen gegraben wurden. Ein Ausflug einige Kilometer nördlich von Lo-Manthang führt uns in die trostlose Einsamkeit des tibetischen Plateaus, wo der Kora-La-Bergpass auf 4.660 m Höhe Nepal von Tibet trennt. Wir genießen jeden Tag auf den Pisten in dieser außergewöhnlichen Landschaft und verlassen Lo-Manthang schwermütigen Herzens. Bevor wir im Schatten der höchsten Gipfel der Welt das Tal des Kali Gandaki hinabfahren, halten wir noch am heiligen Tempel von Muktinath an. Eine magische Reise geht zu Ende, die Zeit vergeht einfach zu schnell. Nach 10 Tagen Offroad-Strecke kommen wir wieder in Pokhara an. Asphaltierte Straßen und eine heiße Dusche kommen einer Belohnung gleich. Doch in Gedanken bleiben wir dort oben, wir müssen wiederkommen. Auf ein Neues im nächsten Frühjahr.

Entdecken Sie unsere Motorradreise zum Oberen Mustang: Tour ins verbotene Königreich.

Nutzen Sie die Gelegenheit und fragen Sie nach mehr Informationen zu unserer ersten Motorradreise in Nepal.


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